bashclub-zsync 2.0
Pull-Replikation von ZFS-Datasets auf einen Backupserver: inkrementell, auch verschlüsselt, fortsetzbar – mit Aufbewahrung, Checkmk-Monitoring und Restore. Der Backupserver holt die Daten; die Quelle hat keinen Zugriff auf das Backup.
Jeder Stand von main landet nach den automatischen Tests im Kanal testing – dort läuft 2.0 schon heute. Im Kanal release liegt bis zum Release noch 1.0.19; das Update auf 2.0 übernimmt bestehende Konfigurationen.
Neu in 2.0
Aus dem Skript für den Cronjob wird ein Werkzeugkasten für den ganzen Lebenszyklus eines Backups.
Geführte Einrichtung
bashclub-zsync-setup fragt Quelle und Ziel ab, richtet die Quelle über einen einmaligen SSH-Zugang ein und legt Konfiguration und systemd-Timer an.
Restore eingebaut
bashclub-zsync-restore: einzelne Dateien, Datasets und VM-Disks oder der ganze Server – als Job im Hintergrund mit Fortschritt, Prüfbericht und Fortsetzen.
Monitoring je Dataset
Checkmk-Services für jede Replik direkt aus zsync: Alter, Snapshots auf Quelle und Ziel, letzte Replikation. checkzfs ist nur noch empfohlen.
Abgeschottete Quelle
Ein Benutzer je Replikation mit eigenem Schlüssel, beschränkt auf Adresse und Befehle; ZFS-Rechte per zfs allow – Betrieb ohne root möglich.
Robuste Ketten
Abgebrochene Übertragungen laufen weiter, Holds und Bookmarks schützen die Basis, ein Rollback auf der Quelle führt zu einer neuen Kette statt zum Stillstand.
Aufbewahrung auf dem Ziel
Pro Label festlegen, wie viele Snapshots der Backupserver behält (daily=30) – Löschen auf der Quelle verkleinert das Backup nicht.
Wartung mit Überblick
bashclub-zsync-maintenance sammelt offene Entscheidungen aller Konfigurationen und zeigt Vorschau und Befehle vor jeder Aktion.
Wechseldatenträger
bashclub-zsync-disk bereitet Platten vor, optional mit LUKS2; das Backup startet beim Anstecken. Restore davon auf jedem Host.
Dazu Hooks vor und nach einem Lauf, Bandbreitenlimit, Kaskaden über mehrere Backupserver und eine Schnittstelle für andere Werkzeuge. Ab 2.0 steht zsync unter der GPL-3.0-or-later. Alle Änderungen im Changelog.
Installation
zsync wird nur auf dem Backupserver installiert. Die Quellen brauchen ZFS und SSH-Zugang. Pakete für Proxmox VE 8/9, Proxmox Backup Server, Debian 12/13 und Ubuntu 24.04/26.04; TrueNAS SCALE per Handinstallation (Handbuch).
- Nur Debian:
contribeinschalten (fürzfsutils-linuxundzfs-auto-snapshot; Proxmox VE und Ubuntu haben es schon).sed -i '/^Components:/{/contrib/!s/$/ contrib/}' /etc/apt/sources.list.d/debian.sources - bashclub-Paketquelle einbinden und installieren – Debian 13, Proxmox VE 9, Ubuntu. Der Codename kommt aus
/etc/os-release, die Befehle lassen sich so kopieren.wget -O- https://apt.bashclub.org/gpg/bashclub.pub | gpg --dearmor > /usr/share/keyrings/bashclub-archive-keyring.gpg cat > /etc/apt/sources.list.d/bashclub.sources << EOF Types: deb URIs: https://apt.bashclub.org/release Suites: $(. /etc/os-release && echo "$VERSION_CODENAME") Components: main Signed-By: /usr/share/keyrings/bashclub-archive-keyring.gpg EOF apt update apt install bashclub-zsync
Debian 12 und Proxmox VE 8 im einzeiligen Format:wget -O- https://apt.bashclub.org/gpg/bashclub.pub | gpg --dearmor > /usr/share/keyrings/bashclub-archive-keyring.gpg echo "deb [signed-by=/usr/share/keyrings/bashclub-archive-keyring.gpg] https://apt.bashclub.org/release $(. /etc/os-release && echo "$VERSION_CODENAME") main" > /etc/apt/sources.list.d/bashclub.list apt update apt install bashclub-zsync
- Einrichten:
bashclub-zsync-setup. Welche Datasets repliziert werden, bestimmt auf der Quelle die Propertybashclub:zsync(all,subvolsoderexclude). - 2.0 schon jetzt testen: in der Paketquelle
releasedurchtestingersetzen, dannapt update && apt install bashclub-zsync. Für Backupserver in Produktion lieber das Release abwarten.
Weiter
Konzept, Szenarien (LAN, lokal, Wechseldatenträger, Offsite, Kaskade, TrueNAS), Betrieb, Restore im Notfall und alle Parameter stehen im Handbuch – ohne Login lesbar.