bashclub OS

Debian 13 „trixie“ mit Root auf ZFS, ZFSBootMenu und Secure Boot – installiert von einer eigenen ISO mit geführtem Assistenten. Gebaut für Server, die ein kaputtes Update überstehen sollen.

Prototyp – nicht für den produktiven Einsatz

Die ISO kommt aus dem Kanal testing: jeder Build, der unsere automatischen VM-Tests besteht, ohne weitere Freigabe. Abläufe, Paketnamen und Antwortdatei können sich noch ändern. Secure Boot nutzt vorerst einen Testschlüssel. Zum Ausprobieren auf Testrechnern und in VMs – Rückmeldungen sind ausdrücklich erwünscht.

Was drin ist

Stand des Prototyps – alles davon läuft in unseren VM-Tests bei jedem Build.

Root auf ZFS

Boot-Pool als Einzelplatte, Mirror oder RAID10, weitere Datenpools auch als RAIDZ1–3. Kompression zstd, alle Pools werden beim Start importiert.

ZFSBootMenu

Signiertes ZBM-Image mit eigenem Kernel und ZFS auf jeder ESP – ein defektes Kernelmodul macht den Server nicht unbootbar.

Secure Boot

Kernelmodule, ZFSBootMenu und Speichertest sind signiert. Der Installer prüft den bashclub-Schlüssel und schreibt ihn per MOK ein.

UEFI und BIOS

Dasselbe Plattenlayout für beide; unter BIOS startet ZFSBootMenu über syslinux. Auch für gebrauchte Hardware.

Geführter Assistent

Sprache, Land, Netz (auch WLAN), Benutzer und Platten – mit Zurück-Knopf und Zusammenfassung vor dem Löschen. Deutsch und Englisch, weitere Sprachen als Entwurf.

Unbeaufsichtigt

Dieselbe YAML-Antwortdatei, die der Assistent schreibt, installiert ohne Rückfrage: Kernel-Parameter bashclub.config=<URL>.

Kernel mit ZFS

Pakete aus apt.bashclub.org: neue Kernel kommen erst, wenn das passende ZFS-Modul gebaut und im Boot-Test geprüft ist.

Kleinigkeiten

Speichertest im Bootmenü, Startbild, Uhrzeit per NTP vor der Installation, Hinweise in der motd, bashclub-ssh-keyonly für SSH nur mit Schlüssel.

Download

Immer die neueste Testing-ISO (amd64) unter fester Adresse. Daneben liegen die einzelnen Builds mit Datum im Namen und je eine Prüfsumme.

https://repo.bashclub.org/iso/testing/bashclub-os-trixie-latest-amd64.iso

sha256sum -c bashclub-os-trixie-latest-amd64.iso.sha256

Ausprobieren

Die Installation löscht die ausgewählten Platten – am besten auf einem Testrechner oder in einer VM.

  1. USB-Stick schreiben mit dd, einem Image-Werkzeug oder Ventoy. In einer VM die ISO direkt einhängen (UEFI mit oder ohne Secure Boot, oder BIOS).
  2. Starten und „bashclub OS installieren“ wählen. Ist Secure Boot aktiv und der bashclub-Schlüssel fehlt, schreibt der Installer ihn zuerst ein: Neustart, im blauen MOK-Manager „Enroll MOK“ und das Passwort bashclub.
  3. Assistent durchgehen. Vor dem Löschen zeigt er Zusammenfassung und Plan; belegte Platten löscht er nur nach Eintippen des Bestätigungsworts.
  4. Nach dem Neustart SSH-Schlüssel hinterlegen (ssh-copy-id) und mit sudo bashclub-ssh-keyonly die Passwort-Anmeldung abschalten. Die Hinweise beim Login sagen, was noch offen ist.

Noch nicht fertig

Was für den Prototyp fehlt und als Nächstes kommt:

  • Boot Environments mit Probe-Boot und automatischem Rückfall bei Updates
  • Offline-Installation ohne Netz und ein Recovery-Modus auf der ISO
  • Freigegebene Stände im Kanal release mit endgültigem Secure-Boot-Schlüssel
  • Schlanke ISO für VPS, Updates für ZFSBootMenu per apt

Bausteine: bashclub-os (ISO und Installer) · bashclub-zfs-kernel · bashclub-zfsbootmenu